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Samstag, 25. Januar 2014

Die Philosophie des Teams von WIRkarte.de




Lieber Besucher, liebe Freunde, Weltverbesserer, Aufgewachte, Optimisten, lieber WIRkarte.de Interessent,

danke, dass du den Weg zu uns gefunden hast und dich ernsthaft interessierst. Sicher nicht ohne Grund!
Das Team von WIRkarte lädt dich ein, gemeinsam mit uns allen Geschichte zu schreiben und die Zukunft selbst zu gestalten. Wie die meisten hier auf Wirkarte.de, sind auch wir irgendwann einmal über Informationen gestolpert, die uns stutzig gemacht haben, da sie nicht in unser Weltbild passten. Wir begannen nachzuforschen, und stießen auf immer mehr Ungereimtheiten und offensichtliche, katastrophale Misstände. Es war dem Film Matrix ähnlich.....- man fand sich plötzlich in einer Welt wieder, in der der "normale" Mensch ein reiner Geld- und Wohlstandslieferant für einige Wenige ist. Dazu kommen die "gewohnten" Informationen aus der ganzen Welt über Kriege, Armut, Elend und Hunger.
WIR betrachten jeden Menschen als gleichwertigen Teil dieser Welt. Als solcher hat auch jeder Mensch die gleiche Verantwortung: ALLES dafür zu tun, dass es der Welt bzw. Mutter Erde und allen anderen Menschen gut geht. WIR können es mit unserem Gewissen, unserer Moral und Ethik nicht vereinbaren tatenlos zuzusehen, wie sich das Leid immer weiter ausbreitet. Also. WAS tun? Eine Möglichkeit ist der Ausdruck der Empörung.
Man kann Bestehendes, das auf den ersten Blick verantwortlich für das Leid ist, kritisieren und verurteilen. Bisher wurde primär der Weg der Kritik beschritten. Wir sehen was es bisher gebracht hat: Petitionen, die zu selten gehört und ernst genommen werden oder nur Aufschub eines Problems erreichen, unzählige Opfer von Gewalt bei Demonstrationen, Protesten und Aufständen. Das Ganze ohne wirkliche, nachhaltige und gewünschte Ergebnisse. Warum? Bei genauerer Betrachtung weist man dadurch letztendlich die Verantwortung wieder von sich. Was man aktiv bekämpft, wird dadurch stärker gemacht: Gewalt erzeugt Gewalt.
Das Team von WIRkarte möchte jedoch Erneuerung schaffen durch positives Denken und Handeln!
Wir von WIRkarte.de sind auch gegen diesen lebensverachtenden Zustand. Wie sollte es anders sein?! JEDOCH verwenden wir unsere Hauptenergie für den friedlichen Weg: FÜR etwas zu sein. JEDER kann sich mit seinen eigenen Möglichkeiten dafür einsetzen, Wege des Zusammenlebens und des Wirtschaftens zu entwickeln, die KEIN Leid erzeugen. WIR, die Menschheit, hat keine Zeit mehr, sich in sinnlosen Konflikten zu verzetteln, zu verletzen, zu bekämpfen oder gar im Aufstand zu sterben.
WIR müssen JETZT beginnen, NEUE Wege zu beschreiten! WIRkarte vertritt den konstruktiven Weg.
Wir sind davon überzeugt, dass das, was wir hier mit DIR - der immer größer werdenden Community aufbauen - die Lösung sein kann. WIRkarte ist einzigartig, ein komplett neuer "Feldversuch". Wir glauben an die Kraft durch jeden Einzelnen! Zusammen sind wir stark - durch diese Vernetzungsmöglichkeiten stärker denn je! WIRkarte lädt dich ein, gemeinsam mit uns allen Geschichte zu schreiben und die Zukunft selbst zu gestalten. "Auf das die Medien nicht Nach-richten sondern ganz bald be-richten, was die Menschen selbst organisiert schaffen und NICHT, was in der Politik beschlossen wird." Das Team von WIRkarte ist hocherfreut und geehrt, dass auch DU dabei bist!
Jeder Weg beginnt mit einem ersten Schritt. Lasst uns beginnen.

 Quelle: http://wirkarte.de/philosophie/

Freitag, 13. Dezember 2013

Lerne uns kennen!

Experiment Selbstversorgung - Über uns


"Hallo, wir sind Lisa und Michael. Wir sind Anfang Zwanzig bzw. Anfang Dreißig und seit längerem ein Paar."


 "Gemeinsam haben wir mehr und mehr den Wunsch entwickelt, einen sehr nachhaltigen, glücklich machenden und genügsamen Lebensstil zu finden. Wir leben vegan, sehen uns als sehr konsumkritisch und lieben das Leben. Daher möchten wir ein langfristig lebensförderndes Leben führen.
Wir sind überzeugt, dass so ein Leben besonders gut mit Selbstversorgung auf einem eigenen bio-veganen Hof ohne Maschinen möglich ist. Daher leben wir auf einem kleinen Hof im Südburgenland, mitten in der Natur.
Um unserem Traum der persönlichen und regionalen Selbstversorgung näher zu kommen, setzen wir ohne Hast kleine und nicht ganz so kleine Schritte. An all diesen Schritten möchten wir Dich hier teilhaben lassen, Deine Meinung dazu erfahren und lesen, welche Tipps und Anregungen Du für uns hast!"

 Quelle: http://experimentselbstversorgung.net/ueber-uns/

Experiment Selbstversorgung - Unser Traum


Wir haben einen gemeinsamen Traum, von dem wir Euch heute erzählen möchten. Es geht um unser Leben, unsere Zukunft, einen Hof und viel Verbindung mit der Natur. Es geht um Freiheit, Verantwortung und Unabhängigkeit. Oder kurz: regionale Subsistenzwirtschaft.
Das Leben in der heutigen Gesellschaft sieht für die allermeisten so aus, dass Du von morgens bis abends damit beschäftigt bist zu lernen, zu arbeiten oder Dich vom Lernen und vom Arbeiten zu erholen. Du machst Dinge, die Du nur tust, weil Du Dich ablenken musst. Ablenken davon, dass Du in einem unsichtbaren Käfig steckst. In einem Käfig aus Arbeit, Beton, Abgasen und Konsum. Letzterer wird Dir so verkauft, als sei er der Lohn für die Arbeit. Ein Teufelskreis: wir arbeiten, um zu konsumieren, müssen dann mehr arbeiten, um das gekaufte zu erhalten und möchten dann aber, da wir ja jetzt mehr arbeiten, zur Belohnung mehr konsumieren. Und wir alle akzeptieren dies als gegeben und normal.

Gibt es nur eine Person, die durch Geld und Besitz glücklicher wird, als ein Mensch, der im Einklang mit seiner Umgebung lebt und innige, gute Freundschaften pflegt? Macht uns nicht mehr und mehr Besitz immer abhängiger von noch mehr Arbeit? Sehnen sich die meisten Menschen nicht deswegen von Zeit zu Zeit so sehr nach Urlaub, weil der Alltag für sie das genaue Gegenteil von Urlaub ist?
Soll das wirklich normal sein? Ist es nicht langsam Zeit für ein bisschen Entschleunigung?

Die immer weiter auf Arbeit und Konsum fokussierten Menschen, die durch drohende Armut und Drogen ruhig gehalten werden, werden dabei immer weiter entmündigt. Wer kann noch selbst sein Essen produzieren – vom Saatgut über das Anlegen von Beeten, dem Pflanzen, das Ernten, verarbeiten, haltbar machen, lecker zubereiten – und das alles ohne Chemie und ohne Fertigprodukte. Das wäre der erste Schritt Richtung Selbstversorgung – und damit einen Schritt raus aus Abhängigkeit, Unmündigkeit und Wahllosigkeit.
Viele weitere Schritte können folgen. Bei uns beiden werden sie das auch. Wie weit das „Abenteuer Selbstversorgung“ dabei gehen wird, und welche Teile wir weiterhin von außen beziehen werden, bleibt einfach abzuwarten und zu erleben.

 Wir leben unseren Traum mitten in der Natur, an einem Ort, an dem Menschen zusammenkommen – manche für ein paar Tage, andere länger – und im Einklang mit der Natur ihre Nahrung anbauen, ernten, verarbeiten und essen. Ein Obsthain, ein Kräutergarten, Gemüse aus Mischkultur und verschiedenes Getreide sollen uns versorgen und gesund halten. Der völlige Verzicht auf chemische Dünger und schweres Arbeitsgerät, sowie die bewusste Entscheidung zu Mulchen und Kompostieren versorgen den Boden und halten ihn gesund.


Neben Gästen, die uns besuchen, uns von sich lernen lassen und uns hier ein wenig helfen, freuen wir uns, wenn wir unser Wissen weitergeben dürfen. Die jeweils geeignetste Form dafür finden wir gemeinsam mit interessierten Menschen.

Denn wovon wir träumen, ist ja nicht ein einzelner, isolierter Selbstversorgungshof. Wovon wir träumen, ist ein ganzes Netzwerk aus Gärten, Höfen und Menschen die dort mithelfen, die sich alle gegenseitig versorgen und unterstützen. So kann eine ganze Region zu einem Ort der Ruhe und Kraft werden. Nicht nur für die Menschen, die dort leben, sondern auch für einen interessierten und ihnen positiv gesinnten größeren Kreis von Menschen.

Einen weiteren Eindruck, was wir für unseren persönlichen Lebensmittelpunkt anstreben, kannst Du in unserer Vision lesen.
Wir möchten Euch hier von Zeit zu Zeit weitere Ideen erzählen und Dich auf dem Laufenden halten – über Erfolge, wie über Misserfolge.
Über Ideen und Feedback von Deiner Seite würden wir uns immer sehr freuen!

Quelle: http://experimentselbstversorgung.net/unser-traum/

Dienstag, 10. Dezember 2013

Bis 2014 will Bhutan seinen gesamten Bedarf an Gemüse selbst decken



"Bhutan gilt als zurückgezogenes Königreich und blieb über Jahrtausende abgeschieden vom Rest der Welt. Der neueste Plan der bhutanischen Regierung trägt dieser Tradition Rechnung. Bis 2014 will das Land seinen gesamten Bedarf an Gemüse selbst decken. Schon jetzt ist Bhutan sehr autark: 60 Prozent des Gemüses stammen aus heimischer Produktion.
Damit das gewagte Vorhaben gelingen kann, sollen in den nächsten Jahren über 200 Treibhäuser entstehen und die Erntetechnik verbessert werden. Ein Importverbot für Gemüse wird es jedoch nicht geben.
Im buddhistischen Bhutan, wo Fleisch nur wenig gegessen wird, ist Gemüse ein absolutes Grundnahrungsmittel. Am beliebtesten sind die aufgrund ihrer Schärfe berüchtigten und sehr gesunden Chilischoten."
 

Damanhur - Aktiver Einsatz für eine Kultur des Friedens





"Das Ziel Damanhurs ist nicht nur, eine spirituelle Gemeinschaft und einen Tempelkomplex zu erschaffen. Seine Vision ist, wie die auch anderer Denker und spiritueller Bewegungen, die Transformation der sozialen und politischen Systeme des Planeten.
Die praktische, konkrete und konsequente Anwendung dieser Prinzipien macht Damanhur zu einem Beispiel, das zeigt, das es nachhaltige Wege und Modelle auf allen Ebenen gibt: sozial, politisch, ökonomisch und spirituell. Diese Botschaft zielt darauf aus, die Voraussetzungen für eine vollständig neue Welt zu schaffen, die nicht mehr auf Nationen beruht, sondern auf der Weisheit und der Selbstbestimmtheit der Völker."



Aus der Verfassung Damanhurs
  • Die Bürger sehen sich als Brüder und Schwestern an, die sich gegenseitig mit Vertrauen, Respekt, Klarheit, Akzeptanz und Solidarität bei der fortwährenden inneren Transformation helfen. Jeder bemüht sich, den Anderen weitere Entwicklungsmöglichkeiten anzubieten.
  • Jeder Bürger verpflichtet sich, positive harmonische Gedanken zu verbreiten und jeden Gedanken und alle Handlungen dem spirituellen Wachstum zu widmen und dabei immer das Ideal dem persönlichen Interesse voran zu stellen. Jeder ist sich sowohl seiner spirituellen als auch sozialen Handlungen bewusst und trägt die Verantwortung dafür, wohl wissend, dass diese über die synchronischen Linien reflektiert und vervielfältigt werden.
  • Durch das gemeinschaftliche Leben werden Einzelwesen herangebildet, deren Beziehung untereinander von Erkenntnis und Bewusstsein bestimmt sind. Fundamentale Lebensregeln sind gesunder Menschenverstand, positiv über den anderen zu denken, Herzlichkeit, Humor, Optimismus und das Annehmen und Wertschätzen von Verschiedenartigkeit. Von jedem Bürger wird die Fähigkeit zur Selbstkontrolle, Reinheit und Entscheidungsreife erwartet.
     

Montag, 9. Dezember 2013

Eotopia - Wenn ein(e) VeganerIn alleine träumt, ist es nur ein Traum






"Wenn ein(e) VeganerIn alleine träumt, ist es nur ein Traum. Träumen jedoch viele VeganerInnen zusammen, ist das der Anfang einer neuen veganen Wirklichkeit

sind eine Gruppe engagierter Veganer aus Spanien, Mexiko, Deutschland und Frankreich. Wir teilen den Traum, in Harmonie mit unserer Mutter Erde und allen Wesen dieses Planetens zu leben. Wir suchen Familien und Freunde die mit uns ein Ökodorf im Ländlichen, nicht weiter als 50 km von einer Kleinstadt, gründen wollen: Eotopia.Die Grundidee ist nicht nur, sich komplett selbst zu versorgen, für eine eigene nachhaltige Energiequelle, Nahrung und Wasser zu sorgen, sondern auch, als eine Familie zu leben, in der alle Mitglieder miteinander wie Bruder und Schwester umgehen, ohne auszugrenzen oder zu diskriminieren. Wir träumen von einem Ort, wo Geld überholt ist und alles frei gegeben wird. Diese Vision der Einheit beginnt mit Zusammenführung jener, die die gleichen Werte teilen.

 Wir haben vier Säulen, die die wichtigsten Grundsätze und Ziele unseres Projektes definieren :


A. Ein nachhaltiges Dorf
Die Zeit, in der die Menschheit dachte, dass die Natur erfunden wurde, um ihre Bedürfnisse zu befriedigen ist vorbei; wir denken, dass es heute notwendig ist, unser Bild der Rolle des Menschen dem Ökosystem der Erde anzupassen und sich einem Leben im Einklang mit der Umwelt zu nähern.Dieser Traum ist für uns die Gelegenheit, einen Lebensstil zu erproben, der radikal anders ist als der, in den wir geboren wurden (die Meisten von uns) und konkrete und einfache Alternativen zu finden, um in harmonischerer Weise mit uns und der Natur zu leben.
Die erste Säule bezieht sich auf vier Schwerpunkte 


 1) Permakultur
Permakultur ist eine nachhaltige Technik der landwirtschaftlichen und räumlichen Organisation, um einen, was Energie, Wasser und Ernährung betrifft, autonomen Lebensraum zu schaffen. Die Idee ist es, ein harmonisches, organisches und funktionelles Ökosystem zu schaffen, in dem Ressourcen maximal genutzt werden, während das natürliche Kapital berücksichtigt und seine Ewigkeit gesichert wird. Für weitere Informationen über Permakultur empfehlen wir die Werke von Bill Mollison.Ein Haus, das nach dem Permakulturprinzip gebaut wird, kann seinen eigenen Strom erzeugen, sein Wasser regenerieren, es hat einen Wasserkreislauf, der die Bedürfnisse des Haushalts, so wie die des Gartens, erfüllen kann.




Es erzeugt das ganze Jahr über Dünger, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte und Getreide. Die verwendeten Materialien sind entweder recycelt oder haben ihren Ursprung in der Region.Während der Ort errichtet wird, werden Workshops organisiert, die von erfahrenen Personen im Bereich der Permakultur gegeben werden. Gut konstruiert, kann ein Permakulturhaus den gleichen (oder mehr) Komfort wie ein konventionelles Haus bieten, während seine ökologische Belastung auf ein Minimum reduziert wird.


2) Wiederverwendung und Recycling
Die Welt – insbesondere Europa – ist zu einem Erzeuger von Müll geworden. Die Natur ist voll davon und obwohl Recycling eine übliche Praxis geworden ist, nimmt die Verschwendung zu und es werden jedes Jahr millionen Objekte, die noch nutzbar wären, weggeschmissen. Um die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und gleichzeitig unseren ökologischen Fußabdruck zu verringern, wollen wir das ganze benötigte Baumaterial durch Spenden, Recycling oder natürliche Ressourcen die wir auf dem Gelände finden erhalten. Wir möchten kein Geld gespendet bekommen und, wenn möglich, auch keine neuen Objekte. Der Gedanke dahinter ist, Alternativen zu finden, um ein Dorf zu errichten, und von Anfang an nur Überbleibsel der Gesellschaft zu verwerten um so unseren Einfluß auf die Umwelt maximal zu verringern.


 3) Selbstversorgung
Unserer Meinung nach sind die Begriffe “Ökologie” und “Selbstversorgung” gleichbedeutend, in dem Sinne, dass Produkte die über 100 km weit transportiert werden, einen zu ihrer Gebrauchsdauer unverhältnismäßigen ökolgischen Fußabdruck verursachen.Wir sind uns bewusst, dass wir im Ökodorf in den Anfangsjahren nicht selbstversorgend sein können, aber wir werden versuchen durch Tauschen mit benachbarten Bauern, oder anderen Ökodörfern, unsere Ernährung zu sichern. Das langfristige Ziel ist es, ein regionales Netzwerk zwischen Ökodörfern und Produzenten aufzubauen, das auf Schenkung von Produkten basiert.Es versteht sich für uns von selbst, dass unsere Energieversorgung unabhängig sein muss und dass wir mit erneuerbaren Energiequellen unseren eigenen Strom produzieren. Das Recyceln von Photovoltaikanlagen ist eine Möglichkeit, aber wir werden auch verschiedene Alternativen entwickeln, wie “Fahrradmaschinen”, kleine hydraulische Turbinen, Biogasanlage etc...



4)  Vegane Ernährung

 Die Idee in Harmonie mit der Natur zu leben, geht unseres Erachtens nach untrennbar mit Respekt einher. Und wer von Respekt redet, der redet von Liebe. Die wichtigsten Gründe, vegan zu leben sind die Liebe zu den Tieren, zu unserer Erde und der Respekt vor der Umwelt, die Präferenz für lokale Produkte der Saison, mit niedrigem Energieaufwand, die Erschaffung einer Atmosphäre voller Liebe, ohne Aggressivität, Hass, so wie gesunde Ernährung die sich auf biologische Studien unseres Verdauungstraktes basiert. Wir möchten diese Ernährung im Ökodorf fortführen für unser eigenes Wohlbefinden, die Übereinstimmung mit unseren Idealen und um die Öffentlichkeit zu sensibilisieren für die Bedeutung unserer Ernährung in der Suche nach einem möglichst ökologischen Lebensstil. 
 Die Bewohner von Eotopia sind keineswegs verpflichtet VeganerInnen zu werden, aber es wird erwartet, dass an diesem Ort keine Produkte tierischen Ursprungs konsumiert werden. Wir möchten auch keine eingesperrten Tiere bei uns leben lassen. Nur Tiere, die aus freien Stücken bei uns leben, können akzeptiert werden.

 B. Ein Dorf mit einer Ökonomie des Schenkens


Das Leben und alles, was wir besitzen, ist ein Geschenk. Alles, was wir benutzen oder konsumieren, wurde an einem Punkt in seiner Entstehung gegeben. Die Natur beschenkt uns ohne zu berechnen und ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Und so funktioniert's! Die Sonne, die Erde, alles auf der Welt ist ein Geschenk und wenn wir uns Naturverbundenheit wünschen und in Einklang mit ihr leben möchten, dann müssen wir dieses universelle Gesetz respektieren und in der gleichen Art und Weise geben.
Wir träumen von einem Ort, an dem nichts verkauft wird und wo das Geld absolut keine Rolle spielt. Alles wird unter den Leuten geteilt. Wir möchten einen Ort aufbauen, an dem das Vertrauen in den Menschen wichtiger ist, als sein Bankkonto und wo jeder frei ist zu empfangen und zu geben.
Praktisch bedeutet das, dass wir die Überschüsse unserer Produktion anbieten und kostenfreie Verantaltungen organisieren, die jeder und jedem offen sind. Wir verlangen nichts im Gegenzug, aber wir werden eine öffentliche Liste von benötigten Gegenständen führen, damit die, die uns unterstützen möchten, diese uns anbieten können. Wir bevorzugen Objekte, die nicht gekauft, sondern wiederverwendet/gebraucht oder aus natürlichen, lokalen Materialien selbst hergestellt wurden.
Langfristig ist es unser Ziel ein ökonomisches System auszuprobieren, das auf Schenken basiert und die öffentliche Reflexion über dieses Thema durch praktische Erfahrung zu bereichern.

C. Ein Dorf in dem Bildung frei ist

Bildung ist die Grundlage unseres sozialen Systems. Wir möchten eine Bildung die frei ist, ohne Dogmen und ohne bestimmten Lern-Ort. Beides schränkt und zwängt unserer Meinung nach Bildung ein statt sie zu befreien. So wollen wir, dass alle Bewohner der Gemeinschaft, ungeachtet des Alters, sowohl Lehrlinge als auch Lehrer sind.
Ivan Ilich und Paulo Freire sind zwei Inspirationsquellen, die Bildung definieren wie wir sie verstehen. Wir wollen multidisziplinäres Wissen übertragen, ohne Wettkampf anzufachen und dabei die praktischen Lehrtätigkeiten den theoretischen vorziehen.

 Wir werden versuchen, das Kind selbst lernen zu lassen um seine volle Kreativität zu bewahren und es das Leben entdecken lassen, da es mehr sieht und fühlt als wir. Die Rolle der Eltern und Erwachsenen besteht im Begleiten und Bereitstellen aller Werkzeuge, die das Kind für seine Bildung braucht.

 D. Ein Dorf der Liebe, des Vertrauens und der persönlichen Änderung

 Dies ist die wichtigste und gleichzeitig die Säule, die wohl am schwersten zu verwirklichen ist. Durch Aktivitäten persönlicher und spiritueller Entwicklung werden wir hart daran arbeiten, (wieder) zu lernen uns selbst zu lieben, Vetrauen in uns zu haben um somit auch die Anderen besser zu verstehen und lieben zu lernen.Die Stabilität dieser Säule (und des gesamten Projekts) hängt stark von unserer Kapazität ab, eine persönliche Veränderung zu bewirken, unsere Beziehungen neu zu durchdenken, wie auch unsere Art und Weise zu konsumieren, uns zu ernähren, zu leben und zu lieben.Um im Gemeinschaftsleben Harmonie zu finden, werden wir an unseren Emotionen arbeiten und lernen müssen, eigene Verantwortung zu übernehmen, statt die Anderen zu kritisieren.Auf dem Gedanken aufbauend, dass wir alle für unsere Aktionen verantwortlich sind und dass wir die internen Ursachen unserer persönlichen und gemeinsamen Probleme suchen müssen, hat das Projekt die Mission, jedes Mitglied mit seinem persönlichen Bemühen um Änderung als Hauptakteur für eine globale Veränderung hervorzubringen"




Samstag, 7. Dezember 2013

Raphael Fellmer

 

"Philosophie



Mutter Erde ist die Mutter von allem was ist. Alle Erdbewohner atmen die gleiche Luft, trinken das gleiche Wasser und sehnen sich nach Frieden und Harmonie mit der Welt. Das ist kein Traum, es ist die Vision, die viele Millionen Menschen auf der ganzen Welt teilen. Diese Vision schlummert in jedem von uns, wie ein Samenkorn das sich nach Wasser und Erde sehnt, und wir Menschen können diesen Samen wachsen lassen, ihn bewässern und Realität werden lassen. Das Leben ist JETZT, es ist HEUTE und wir Menschen sind die Protagonisten unserer Welt. Alles was wir denken und tun oder eben nicht tun hat Einfluss auf unseren wunderbaren Planeten, auf unsere Brüder und Schwestern, die uns umgeben, fern und nah. Heute gibt es keine Grenzen mehr, wir sind alle eins, alle Teil dieses wunderbaren Planeten und können jeden Tag den Unterschied leben. Denn die einzigen noch vorhandenen Grenzen sind mental, sind in unseren Köpfen, oder emotional, in unseren Herzen.


Die Kultur, in der wir heute leben, ist ein Produkt unserer Gesellschaft, ist das, was wir als normal bezeichnen und wir sind es, die dies nähren mit unseren tagtäglichen Entscheidungen, unserem Handeln und Nichthandeln zugleich. Wir leben heute in einem System, das zerstörerisch ist für unsere Mutter Erde, unsere Brüder und Schwestern nah und fern. Ungerechtigkeit, Umweltzerstörung, Gier und Individualismus prägen unseren Zeitgeist. Die Politik predigt das ständige Wirtschaftswachstum als Lösung aller Probleme, doch es führt geradewegs zur Zerstörung unserer Erde und unseres friedlichen Miteinanders. Was wir heute mehr denn je brauchen ist nicht das ständige Gegeneinander, sondern ein harmonisches Für-einander-da-sein, für das was ist, für unseren Planeten, der uns jeden Tag aufs Neue Leben schenkt, Freude und Nahrung für Seele und Leib. Alle Menschen teilen dieses wunderbare Zuhause Erde und wir tragen alle Verantwortung dafür. Denn es ist nicht so sehr die Erde, die uns Menschen braucht um zu gedeihen, sondern wir Menschen die Erde.


Wir leben heute in Zeiten, in denen Geld ein omnipräsentes Phänomen ist. Es macht uns Sorgen, lässt uns verzweifeln, ängstlich sein, es blockiert unseren Geist, unsere Kreativität. Dabei spielt es keine Rolle, ob wir viel oder wenig davon besitzen. Wir denken in beiden Fällen an die Münzen und Scheine, die unsere Erde kontrollieren, unsere Gedanken und Zukunftspläne. Familien, Freundschaften, Ehen und Arbeitsverhältnisse scheitern und zerbrechen oft wegen diesem Nichts, dem wir so viel Wert geben. Die Beziehung zu uns selbst, zu unserer inneren Stimme und zu unseren Mitmenschen sowie der Natur wird korrumpiert durch das Geld. Ohne unsere Überzeugung, dass Geld wichtig sei und Wert für uns besitze, wäre es wertlos. Doch Geld ist nicht nur unmittelbar und sichtbar ein gefährlicher Faktor für unsere menschlichen Beziehungen. Nein, es ist subversiv und unsichtbar aktiv und wirkt wie Krebs. Denn jeder Euro, der in Pensionsfonds, auf Banken, in Aktien, Versicherungen, auf Sparbüchern etc. arbeitet, arbeitet für seine Vermehrung und ist somit aktiv in die Ungerechtigkeit und Umweltzerstörung auf unserer Erde verwickelt. Geld ist ein Geschwür, das uns zu Sklaven der Gesellschaft macht. Nie bekommt man genug, nie hat es ein Ende und viele Menschen leben um zu arbeiten, leben um Geld zu verdienen um es dann wieder auszugeben – oft sogar für Dinge, die sie kein bisschen glücklicher machen.


Die Welt erstickt in privaten und öffentlichen Schulden und um diese zu tilgen werden neue Schulden gemacht. Nur wenige Menschen verstehen das komplexe und nicht öffentlich diskutierte monetäre System unserer Welt. Dabei ist es so deutlich, dass - wenn man Schulden mit neuen Schulden tilgt - etwas nicht stimmen kann. Wo kommt das Geld eigentlich her, wo führt uns dieses wahnsinnige Geldsystem hin und wann wird es wie ein Kartenhaus einstürzen? Wir Menschen brauchen aber gar kein Geld um in Harmonie und Frieden zu leben. Ganz im Gegenteil. Das Geld, der damit einhergehende Kapitalismus und das grenzenlose Streben danach ist die Hauptursache für die Misere, in der sich die Erde im Moment befindet. Und dabei könnten wir alle zusammen ohne Geld, Gesetzen und Ländern aber in Freiheit und ohne mentale und materielle Grenzen leben.


Es ist Zeit umzudenken und neue Wege zu gehen, ohne Gier, Zerstörung und Armut, denn alles was wir brauchen ist schon da: genügend Nahrung für alle und Liebe, die in unseren Herzen schlummert und nur darauf wartet geteilt zu werden. Und das Schönste ist, wenn wir Glücklichsein, Liebe, Licht und Herzlichkeit mit unseren Brüdern und Schwestern teilen, denn dann gibt es immer mehr davon und nicht weniger. Harmonie und Frieden liegen nur einen Schritt von uns entfernt. Das Leben ist heute und jeder einzelne kann der Wandel sein den er auf Erden sehen möchte. Licht und Liebe für alles was ist! HEUTE, HIER UND JETZT!


Ich liebe Dich Dein Raphael"

Quelle: http://de.forwardtherevolution.net/p/philosophy_21.html

Wunderland - Trailer (2013)